BURNOUT PRÄVENTION



BURNOUT PRÄVENTIONSARBEIT kann an verschiedenen "Eckpunkten" ansetzen, z.B. gibt es 3 Hauptwege zur individuellen Belastungsbewältigung.:

 

1) INSTRUMENTELLES STRESSMANAGEMENT: Stressoren werden durch Umorganisation des Arbeitsplatzes, Verändern von Arbeitsabläufen (in einer Firma / Organisation) ect. verändert, reduziert oder ausgeschalten.

2) KOGNITIVES STRESSMANAGEMENT: persönliche Stressoren werden herausgefunden, die "Stressverstärker" kognitiv bearbeitet (Motive / Einstellungen / persönliche Bewertungen) und durch die Bearbeitung verändert (z.B. sich etwas bewusst machen, kritisch reflektieren, und in stressvermindernde z.B. Bewertung transformieren).

3) PALLIATIV-REGENERATIVES STRESSMANAGEMENT: Regulierung und Kontrolle der physischen sowie psychischen Stressreaktion (kurfristig und langfristig).


=> Für Arbeitgeber/Firmen ist es wichtig zu wissen, dass das allgemeine Arbeitnehmerinnen-Schutzgesetz eine Verpflichtung des Arbeitgebers vorsieht, "psychische sowie physische Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen, im Zuge von Evaulierungen zu ermitteln."

Unter "arbeitsbedingte psychische Belastungen" fallen Arbeitsbedingungen, die erfahrungsgemäß zu Störungen von körperlichem und geistigem Wohlbefinden führen können.

 

=> BURNOUT PRÄVENTION fällt für Firmen unter die "BETRIEBLICHE GESUNDHEITSVORORGE"! Steuerliche Begünstigungen bzw. Förderungen für Klein- und Mittelunternehmen sind möglich!


TRAININGS / WORKSHOPS IN FIRMEN:

In diesen Trainings werden in einzelnen (Tages-)Workshops u.a. die folgenden Themen vermittelt (einzeln, individuell buchbar, je nach Bedarf):

  • Welche biologischen Abläufe stecken hinter der Erkrankung BURNOUT? Was passiert im menschlichen Körper, wenn eine Person an Burnout erkrankt? Was ist z.B. der Unterschied zw. Burnout & Depression? (= PSYCHOEDUKATION der TN). Wo stehe ich? (Realitätsakzeptanz)
  • Psychologische Grundlagen: Was ist Stress? Wie wirken persönliche Einstellungen / Motive / Bewertungen als Stressverstärker?
  • Welche sozialen und personalen Ressourcen zur Stressbewältigung stehen dem Einzelnen zur Verfügung, und wie können diese gestärkt werden?
  • Stressdiagnostik: TESTVERFAHREN zur Evaluierung welches "Stressprofil" liegt bei einer Person vor?
  • Kognitive / instrumentelle Stressbewältigung: was kann die Einzelperson in ihrem inneren & äußerem Verhalten und Erleben verändern um stressvermindernde Umstände in sich selbst und um sich herum zu erschaffen?
  • Genusstraining: ein Zurückfinden zum GENUSS des Lebens
  • Zeit- und Ziel und Konfliktmanagement: eine Vielzahl an Übungen um Ziele besser zu erreichen (bzw. sich diese erst bewusst zu machen), Umgang mit der Zeit und u.a. wie gehe ich mit Konflikten um, welche Kommunikationswege stehen mir zur Verfügung und gibt es noch "mehr" / andere Wege? (z.B. gewaltfreie Kommunikation)